Fast 300 km durch Sachsen – der "Sachsen Dreier"

Früh um 8 Uhr machten wir uns auf den Weg den legendären "Sachsen Dreier" zwischen den Städten Dresden – Chemnitz – Leipzig – Dresden zu bezwingen. Treffpunkt war natürlich an einem der Wahrzeichen der Stadt Dresden, der Frauenkirche. Mit fast 40 Mann ging es los zum ersten Etappenziel Chemnitz. Uns erwarteten einige "Hügel" kurz nach der Landeshauptstadt im Tharandter Wald und somit auch die topografisch anspruchsvollste Teilstrecke mit knapp 90 km. Aber alle waren noch frisch und es ging zügig vorwärts. Leider gab es schon den ersten Ausfall aufgrund eines gebrochenen Lenkers. Glücklicherweise war der Schrottbehälter nicht weit weg.

Kurz vor dem Mittag erreichten wir Chemnitz, schickten einen Pioniergruß an das Karl- Marx-Monument und stärkten uns erstmal ordentlich mit lokalen Spezialitäten. Die ersten Fahrer waren schon so k.o., dass sie wieder die Heimreise antraten. So fuhren wir etwas dezimiert in Richtung unseres nächsten Etappenziels. Leipzig.

Dafür ging es die nächsten Kilometer zunächst durch das malerische Chemnitztal. Nun wurde die Geschwindigkeit merklich angezogen. Und leider regnete es auch das erste mal. Aber wir waren trotz der schon über 170 km zurückgelegten Kilometer noch bei bester Laune, als wir das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig ansteuerten.

Ab Leipzig wurde der Himmel immer dunkler und die Regenschauer wandelten sich in länger anhaltenden Dauerregen. Uns erwartete das längste Teilstück zurück nach Dresden, durch das Muldental, vorbei am Wermsdorfer Forst und durch die Lommatzscher Pflege. Die Geschwindigkeit war hoch und an einem nassen alten Bahnübergang etwas zu hoch, so dass 2 Fahrer stürzten. Henri kam ohne größere Blessuren davon, dafür erwischte es Christian schlimmer. Er versuchte den Sturz noch zu vermeiden, musste aber dabei unbedingt mit seinem Kopf einen Betonpfeiler fällen. Glücklicherweise hatte er einen Helm auf und der Krankenwagen war schnell da. Klingt schlimmer als es war, er ist wieder auf dem Weg der Besserung. Ein Schock für alle, aber wir mussten weiter – die Dunkelheit nahte und wir hatten noch über 60 km vor uns. So ging es zügig in Richtung Dresden, wo wir nach über 10 h Fahrzeit und circa 290 km wieder am Ausgangspunkt unseres "Sachsen Dreiers" ankamen.

Wir sagen Danke an Euch für diesen tollen Tag auf den Straßen Sachsens. Ein riesengroßes Dankeschön geht an Robert, der die tollen Fotos oben gemacht hat, den "kleinen" Begleitwagen gesteuert hat und beim "Sturz" schnell zur Stelle und Hilfe war.

Wir freuen uns auf das nächste Abenteuer mit Euch!

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