Geschichte oder wie alles begann


Im Jahr 2007 trafen sich drei radbegeisterte Jungs im Industriedesign-Studium mit dem Wunsch, etwas Eigenes “auf die Beine” bzw. “Räder” zu stellen. Nach all der Theorie beim Studium sollte es endlich mit einem “echten” Projekt für die eigene Existenz losgehen. Wichtig war allen, dass es authentisch ist – damit war die Richtung einer neuen Radmarke klar vorgezeichnet.

Bei einem Auslandssemester in der Schweiz war der Name für das gemeinsame Projekt schnell gefunden – veloheld.  Noch lief die Marke parallel zum ebenfalls gegründeten Designbüro neongrau. Im Jahr 2012 wurde diese Verbindung gelöst und zwei unabhängige Unternehmen führten von diesem Zeitpunkt an die Philosophien fort.

Vom ursprünglichen Gründerteam führte von nun an Carsten Maiwald, als heutiger Geschäftsführer die Firma. In den 90iger Jahren kam er in Kontakt mit der wachsenden Mountainbike-Bewegung und war sofort davon begeistert. Im lokalen Radclub organisiert ging es von da an erfolgreich zu vielen MTB-Rennen, bis sein Talent eines Tages auch auf dem Rennrad entdeckt wurde. Seine größten Erfolge feierte er aber im Bahnradsport, u.a. im Jahr 1998 als Deutscher Jugendmeister in der 2000m Einerverfolgung. Dieser Sieg ermöglichte es Carsten, Teil der Junioren-Nationalmannschaft zu werden.

Frei nach dem Motto “Weniger ist mehr”, waren die ersten Räder 2007 im schlichten schwarz oder weiß gehalten und konsequent als Singlespeed bzw. Fixed Gear Fahrrad aufgebaut. Die Nachfrage nach schönen Stahlrahmen stieg und es war an der Zeit zu überlegen, wo die Reise hingehen soll. Es reichte nicht mehr aus, das Fahrrad einfach nur veloheld zu nennen. So vergrößerte sich die veloheld Produktfamilie nach und nach um Modelle wie das veloheld.lane, veloheld.icon, veloheld.iron usw. Aktuell könnt Ihr bei uns veloheld Fahrräder vom urbanen Stadtbegleiter über den sportlichen Straßenrenner bis hin zum abenteuerlichen MTB-Offroadfahrrad, also für fast alle Einsatzbereiche erhalten.

Unsere Philosophie


Unsere Arbeit als Team für mehr schöne Räder auf allen Wegen dieser Welt motiviert uns täglich, unsere Produktpalette ständig zu verbessern und zu erweitern und somit Euren Wünschen anzupassen. Für uns sind Stahlrahmen kein “altes Eisen” und wir möchten zeigen, wie dieses Material zeitlos sein kann. Dazu halten wir ebenso stets Ausschau nach aktuellen Entwicklungen bei den Komponenten. So verbauen wir zum Beispiel seit über zehn Jahre den fettfreien Gates Carbon Drive Riemenantrieb bei unseren Stadträdern und helfen so, die Wartung bei den Urban und Trekking Bikes auf ein Minimum zu reduzieren.

Soweit dies innerhalb der globalen Fahrradwelt funktioniert, ist es für uns selbstverständlich, so gut es geht nachhaltig und regional zu arbeiten. Aufgrund der Produktionsstätten der meisten Komponenten in Asien ist dies nicht vollumfänglich möglich, dennoch ist es unser Ziel zukünftig verstärkter eine lokale Produktion anzustreben.

Finish und Montage erfolgen bereits direkt hier vor Ort. Dabei sitzt die Pulverbeschichtung für Serien- und Wunschrahmen in nächster Nähe zu uns und die Endmontage erfolgt direkt bei uns im Haus im Dresdner Industriegebiet. Wir recyclen zu uns gesandte Verpackungen oder nutzen diese als Schutz im Karton vor Versandschäden. Uns ist bewusst, dass wir diese Prozesse zukünftig noch stärker verbessern können.

Wir lieben schöne Räder aus Stahl!


Es ist ein wunderbares und traditionsreiches Material für die Verwendung unserer veloheld Fahrradrahmen. Mit seinen dezenten Rohrdurchmessern und den “natürlichen” Dämpfungseigenschaften entstehen zeitlos schöne, komfortable und langlebige Fahrräder, welche sich nicht an Moden und Trends orientieren.

Die von uns für die Rohre verwendete Chrom-Molybdän-Legierung, oft auch CrMo oder Chromoly genannt, bietet dafür beste technische Eigenschaften und ist außerdem auch ökologisch sinnvoll. Bei der Herstellung wird weniger Energie benötigt und umweltschädliche Abfallprodukte fallen gegenüber anderen typischerweise im Fahrradbereich verwendeten Materialien, wie Aluminium oder Carbon, kaum an. Und auch am Ende eines Fahrradlebens kann der der Rahmen im Altmetall recycelt werden.

Auch beim Thema Gewicht sind unserer Rahmen konkurrenzfähig. Durch die Verwendung mehrfach konifizierter Rohre (unterschiedliche Wandstärken in einem Rohr) entstehen so ausreichend leichte Rahmen für den entsprechenden Einsatzzweck.

Die Arbeitsschritte zum neuen veloheld


Damit Du Dein veloheld Fahrrad, vielleicht auch in Wunschfarbe und -ausstattung, erhalten kannst, müssen eine ganze Reihe an Arbeitsschritten durchlaufen werden, die wir Euch hier kurz vorstellen wollen

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Alles beginnt natürlich mit der Basis, dem richtigen veloheld Rahmen. Dieser wurde in enger Zusammenarbeit mit unserem Rahmenbauer in Taiwan für seinen Einsatzbereich entwickelt – ein Prozess, der ständig kleine Änderungen von einem Modelljahr zum nächsten bedarf. Zum Beispiel kommen neue Größen dazu, Geometrien werden anhand von Eurem Feedback angepasst und oft etablieren sich auch neue Standards, die sich auf dem Markt der Komponenten ergeben und die wir für sinnvoll halten. Ein Beispiel hierfür ist der Wechsel von Schnellspannachsen zu Steckachsen.

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Weiter zu Eurem Rad: Nach Eurer Bestellung liefern wir den Rahmen und vielleicht auch Gabel und Schutzbleche zu unserem Pulverbeschichter. Wir sind besonders stolz auf seine Qualität, unsere freundschaftliche Geschäftsbeziehung und auch der räumlichen Nähe der Firmen zueinander. Hier erhält der Rahmen entweder eine Serienfarbe oder auch eine von Euch ausgewählte Wunschfarbe. Als Auswahl hierfür bieten wir Euch über 200 Farben aus der RAL-Classic Farbtabelle oder auch Farben vom amerikanischen Hersteller Prismatic Powders mit glänzendem oder auch mattem Finish an. Weitere Informationen zur Pulverbeschichtung findet Ihr hier.

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Nun geht es zum Aufbau: Dieser erfolgt durch erfahrene Monteure direkt bei uns im Haus. Dafür nehmen wir uns die nötige Zeit, achten auf Perfektion und legen viel Liebe ins Detail bei den Serienrädern, aber natürlich auch mit Euren Wunschkomponenten. Wenn alles final durch unsere Qualitätskontrolle gelaufen ist, packen wir das Rad sorgfältig ein und übergeben es an unseren Versanddienstleister oder wir vereinbaren eine Übergabe vor Ort direkt bei uns im veloheld Showroom.

Das veloheld Team


Mit einem kleinen Team brauchen wir keinen Personalrat und wissen die kurzen Wege zwischen Büro und Werkstatt zu schätzen. Damit sind wir flexibel und können bis zum Schluss auch noch auf die letzten Sonderwünsche unserer Kunden reagieren

v.l.n.r.: Christian Tiede, Konstantin Schade, Martin Lampe, Paul Sparmann, Tankred Spittler, Carsten Maiwald, Daniel Brete, Marit Schaffrath, Michael Nikolai, Carsten Reimann, nicht auf dem Bild: Marie Beulig