Gravel Spartakiade 2019 - ein Schotterfest durch feinste Landschaften

Sie ist schon wieder über eine Woche her und nun kommt endlich ein kleiner Rückblick auf die veloheld GRAVEL SPARTAKIADE 2019 von uns für alle, die nicht dabei sein konnten und natürlich auch für all Euch verrückten (im positiven Sinne) TeilnehmerInnen.

Aufgrund Eures Feedbacks vom letzten Jahr haben wir uns bei der diesjährigen Ausgabe für zwei Strecken entschieden – eine kurze und eine lange Variante, aber beide fahrtechnisch anspruchsvoll. Wir hatten schon Bedenken, dass die Strecken viel zu kurz für Euch wären. Der Trend geht gerade ja eher zur Langstrecke – unter 200 km setzt sich ja kaum noch jemand auf's Rad. Aber anscheinend hatten wir richtig geplant, denn die meisten von Euch entschieden sich unterwegs für die kurze Strecke mit ihren läppischen 1400 Hm (manche von Euch sind auch noch ein paar extra Berge gefahren und hatten dann 1700 Hm auf der Uhr). Sicherlich war euer Plan, rechtzeitig zum Abendessen im Camp zu sein und ein kühles tschechisches Bier zu genießen. Aber zuvor galt es die ein oder andere Rampe durch die wunderschöne Sächsische und Böhmische Schweiz zu erklimmen, zur Not auch schiebender Weise.

Wir haben uns gefreut, dass Ihr nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung den Weg zu unserem Event gefunden habt, sondern einige auch eine längere Anreise nicht gescheut haben. Köln, Bielefeld, Hamburg, Heidelberg, Berlin, Leipzig sind nur einige Städte, aus denen Ihr zu uns gekommen seid. Viele waren somit auch das erste Mal in unserer Gegend und sicherlich mitunter überrascht, wie bergig es doch zur Sache ging. Nachdem die Strecke nach dem Start in Dresden nur leicht profiliert verlief, wurde sie immer anspruchsvoller, umso näher es zum Zeltplatz ging. Temperaturen um die 30°C machten es Euch nicht leichter. Da es sich aber nicht um ein Rennen handelte, hattet Ihr alle quasi Zeit der Welt (bis zum Sonnenuntergang), um diese Hindernisse zu überwinden. So erreichten schließlich alle den Zeltplatz und fanden sich letztendlich am Lagerfeuer zu romantischen Gitarrenklängen von Roman wieder ein und konnten den anstrengenden Tag entspannt ausklingen lassen.

Am nächsten Tag ging es dann nach dem Zeltplatzfrühstück mehr oder weniger gemütlich auf ca. 75 km zurück nach Dresden. Noch einmal verlief die Strecke durch malerische Täler und Berge der Sächsischen Schweiz. Und weil wir ja keine klassische Sonntagstour vor hatten, überraschte den Großteil der Teilnehmer kurz vor Ankunft am Showroom noch ein sportlicher Gewitterguss. Trotzdem sind alle wieder nass aber wohlbehalten am Start angekommen.

Jeder, der die Strecken (noch) einmal nachfahren möchte, kann sie sich hier herunterladen.

Die Kurze Strecke    Die Lange Strecke

Wir möchten Euch Danke sagen, für so viel Spaß an den zwei Tagen und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr mit Euch. Danke auch an Thomas Schlorke für die tollen Bilder. Gerne dürft Ihr diese verwenden, bitte denkt aber an eine kurze Nennung des Fotografen (bei Instagram: @thomasschlorke).

Todo an uns für die nächste Ausgabe:

  • Unangenehme aggressive Bauern meiden
  • Anmeldung bei der Nationalparkverwaltung
  • noch mehr Essen und Getränke
  • kein Plastikgeschirr

Habt Ihr Ideen und Wünsche für nächstes Jahr? Was könnten wir noch besser machen? Schreibt es uns hier als Kommentar oder nicht ganz so öffentlich per E-Mail.

Bei biketourglobal findet Ihr auch einen tollen Bericht.
Habt Ihr auch etwas geschrieben? Sagt uns gern Bescheid!

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